Technik

Die folgende Abbildung zeigt die grundlegende Architektur der geplanten „digitalisierten“ Dienstleistungserbringung über die DiDiER-Dienstleistungsplattform.

Architektur800

Im Zentrum der Dienstleistung „Ernährungsberatung“ steht der Mensch, nämlich einerseits der Ernährungsberater als Dienstleister, andererseits der Kunde oder Patient als Dienstleistungsempfänger. Ergänzt wird die heute noch papierbasiert erfolgende Dienstleistung durch zwei im Projekt zu entwickelnde Systemkomponenten: Die DiDiER-Dienstleistungsplattform und die DiDiER-Home-Cloud, welche auf einem Gerät unter physischer Kontrolle des Kunden (d. h. des Dienstleistungsempfängers) in dessen häuslicher Umgebung läuft. Die Dienstleistungsplattform ist dabei der zentrale Systemzugang des Dienstleisters, über den die Datenerfassung und Datenauswertung im Rahmen der Ernährungsberatung abgebildet wird. Die Home Cloud hingegen ist der Speicherort für die vom Kunden selbst erfassten personenbezogenen Daten (Ernährungstagebuch und Aktivitätsdaten). Diese Daten werden nicht auf einem zentralen Server gespeichert, sondern verbleiben unter der Kontrolle des Kunden, der aber den Dienstleister ermächtigen kann, Auswertungen der Daten durchzuführen. Diese Auswertungen werden dann auf dem Home-Cloud-Gerät durchgeführt und der Dienstleister bekommt nur die für ihn relevanten Ergebnisse zu sehen, nicht aber die personenbezogenen Rohdaten. Angebunden werden mobile Endgeräte (Smartphone/Tablet) mit nutzergruppenbezogenem, barrierefreiem Interaktionskonzept sowie Sensorik zur Datenerfassung (Nahrungsmittel, körperliche Aktivität), wobei im Projekt keine neue Sensorik entwickelt werden soll. Darüber hinaus werden externe Wissensdatenbanken wie WikiFood.eu angebunden, sowie über „Smart Services“ weitere an der Dienstleistungserbringung beteiligte Akteure.