Alexander Münzberg verteidigt Dissertation

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Am Freitag, den 11.03.2022 hat der Absolvent und langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter der HS Kaiserlautern, Herr Alexander Münzberg, erfolgreich  seine kooperative Dissertation  „Konzeption und Entwicklung einer Datenbasis für Gesundheits-Apps mit qualitätsgeprüften Lebensmitteldaten aus externen Quellen“ verteidigt. Die Doktorarbeit wurde im Rahmen einer kooperativen Dissertation zum “Dr.-Ing.” gemeinsam von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (UOL) und der Hochschule Kaiserslautern (HS-KL) durchgeführt. Herr Münzberg forscht an neuen Methoden, wie die Datenqualität von Lebensmitteldatenbanken gemessen und validiert werden kann, um sie auch für medizinische Zwecke nutzbar zu machen. In seiner Disputation erläuterte er, wie wichtig korrekte Daten zu Inhaltsstoffen von Lebensmittelprodukten sind, um beispielsweise in der Ernährungsberatung Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten sicher zu diagnostizieren. Smartphone-Apps könnten zukünftig noch viel effektiver eingesetzt werden, wenn die derzeitig zur Verfügung stehende digitalen Informationsquellen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, Data Mining und Big Data Methoden automatisiert geprüft und von Fehlern befreit würden.

Aufgrund der aktuellen Corona- und Hygienevorschriften fand der Vortrag von Herrn Münzberg vor ausgewählten Zuhörern am Hochschulcampus in Zweibrücken statt, an dem Prof. Dr. Norbert Rösch (AG TeleHealth, Studiengangsleiter Medizininformatik) die Arbeit auch Vorort betreute. Der Vorsitzende der Prüfungskommission Prof. Dr. Andreas Hein und seine Kollegen aus dem ca. 600 km entfernten Oldenburg haben sich per Online-Konferenz zugeschaltet und die Disputation durchgeführt. Prof. Dr. Rösch und Prof. Dr. Hein sind sich sicher, dass die Forschungsergebnisse von Alexander Münzberg dazu beitragen werden, dass auch die Ernährungsmedizin verstärkt von den Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren kann.

Die erfolgreiche Kooperation von UOL und HS-KL basiert auf dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt DiDiER. Beide Institutionen möchten auch in Zukunft im Bereich Forschung und Lehre weiter zusammenarbeiten und den akademischen Nachwuchs fördern.