Aktuelles

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DiDiER auf der MEDICA 2018

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Der aktuelle Stand des DiDiER-Projekts wird auf der MEDICA 2018 im Rahmen des “Health IT Forums” ausgestellt:

Halle 15, Stand 15 E 56

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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DiDiER auf dem Salut-Gesundheitskongress 2018

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Auch auf dem diesjährigen Salut Gesundheitskongress in Saarbrücken am war das DiDiER Projekt vertreten.  Zwischen dem 3. und 6. Mai zeigten neben der Hochschule Kaiserslautern auch die Projektpartner DFKI, Eurokey und iso-Institut die ambitionierten Ziele und erst Zwischenergebnisse des Projekts und standen den interessierten Besuchern der Messe für Fragen zur Verfügung.

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DiDiER auf der conhIT 2018

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Die Hochschule Kaiserslautern (vertreten durch die Projektmitwirkenden Prof. Dr. Norbert Rösch und Frau Janina Sauer M.Sc.) präsentierten mit einer eigenen Standbeteiligung am VDE Gemeinschaftsstand der conhIT 2018 (Connecting Healthcare IT) in Berlin erste Ergebnisse des Projektes  DiDiER. Zudem erläuterten sie dem interessierten Fachpublikum beim interaktiven Messerundgang  der bvitg e.V. (Bundensverband Gesundheits-IT) und bei der VDE Networking-Podiumsdiskussion  “Healthcare 4.0 – Digitalisierung. Intelligente Assistenzsysteme. Smart Solutions” ihre Aktivitäten zur Digitalisierung der Ernährungsberatung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit und -Allergie.

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Projekttreffen 09/2017 in Oldenburg

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Am 07. und 08.09.2017 war OFFIS zum zweiten Mal Gastgeber des insgesamt fünften Konsortiumtreffens des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes: Digitalisierte Dienstleistungen im Bereich der Ernährungsberatung von Personengruppen mit erhöhten gesundheitlichen Risiken bei Fehlernährung (DiDiER).

An den zwei Tagen des Treffens wurde nicht nur der technische Fortschritt der ersten Demonstratoren vorgeführt und zusammen mit den fachlichen Partnern diskutiert, sondern auch die Studienkonzepte für die verschiedenen Evaluationsphasen der Demonstratoren für die beiden Anwendungsfälle des Projektes präsentiert und diskutiert.

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Digivation-Workshop in Paderborn

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Von Mittwoch, den 30.08.2017 bis Donnerstag, den 31.08.2017 richtete der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliche Informationssysteme der Universität Paderborn, unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Beverungen, einen zweitägigen Workshop zum Thema „Digitalisierung von Geschäftsprozessen in Dienstleistungssystemen“ aus.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Forschungsprojekts „Dienstleistungsinnovationen durch Digitalisierung – Methoden, Potentiale und Transfer für Smart Services (Digivation)“ statt und trägt zur Vernetzung und Konsolidierung von Forschungsergebnissen bei. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen nationalen Projekten der Förderlinie “Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung”.

Ziel des Workshops war die Identifikation der Treiber und Hemmnisse digitaler Prozessinnovationen. Hierfür wurde die Nominal Group Technique verwendet, bei der die Teilnehmer auf Kärtchen ihre Ideen festgehalten haben, welche anschließend gesammelt, diskutiert und strukturiert wurden. Zudem wurden die Ist- und Soll-Prozesse der einzelnen Forschungsprojekte verglichen sowie Methoden zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen besprochen.

Es wurden unterschiedliche Modellierungssprachen und –tools vorgestellt und verglichen. Hierzu erhielten die Teilnehmer eine Einführung in „Business Process Model & Notation (BPMN)“ sowie zur Modellierung mit dem „Parallel Activity Specifiaction Schema“ durch Herrn Dipl. Wi.-Ing. Matthes Elstermann. Da die Veranstaltung bei allen Teilnehmern sehr großen Anklang fand, sind weitere Workshops zu Prozessinnovationen für die Forschung und Anwendung geplant.

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Tertium non datur? Ein Kolloquiumsbeitrag

Tertium non datur? Wenn bei personenbezogenen Dienstleistungen Digitalisierung zwischen Dienstleistungserbringer und -nehmer tritt – Forschungsbedarfe für die Dienstleistungsforschung

Zentrales Versprechen der Digitalisierer jeder Dienstleistung ist, deren Qualität zu steigern und ihre Kosten zu senken – und das beides gleichzeitig. Daten sollen so eingesetzt werden, dass die Kunden oder Patienten besser, individualisierter und schneller bedient oder versorgt werden können.  Vertrauen soll zwischen den Dienstleistungsempfängern und den Anbietern neuer Technologien entstehen bzw. zwischen Kunde und Dienstleister, aber eben doch stark vermittelt durch gut funktionierende Technologien. Da, wo früher die Qualität von Beratung oder anderer durch Interaktion vermittelter Dienstleistungen wie etwa die Pflege stark von der Art der persönlichen Kontakte zwischen den Beteiligten abhingen, ist deren Beziehung nun durch eine zwischen die Menschen tretende Technik vermittelt. Für das Gelingen eines Dienstleistungsprozesses wird die Technik immer wichtiger.

Diese Art der Optimierung gewinnt angesichts der im Bereich personenbezogener Dienstleistungen immer stärker ins Bewusstsein tretenden Kosten zunehmend an Attraktivität – und wo diese nicht von selbst entsteht, kann man ja nachhelfen. So zwingt man die Nutzer der Bahn nicht zum Fahrkartenkauf ins Internet, aber man lässt die Schlangen im „Service Center“ so lange werden, dass sie hinreichend abschreckend wirken. Und wo das noch nicht reicht, dreht man an der Preisschraube. Im Bereich der Arbeitsvermittlung laufen die Eingliederungs“vereinbarungen“ mehr oder weniger direkt aus dem Rechner, „Kunde“ und Mitarbeiter müssen nur noch unterschreiben.

Während man früher ausschließlich von Dienstleistungsgeber und –nehmer sprach, hat sich das inzwischen doch stark verändert, ohne dass die Forschung hier schon angemessen darauf hätte reagieren können. Zu erforschen – und zugleich zu gestalten – wäre, wie sich die Interaktionen zwischen Dienstleistungsnehmer, -produzenten und der Technik in Gestalt von Automaten, Apps oder im Internet verändern, wenn die Technik in die Erbringungsprozesse personenbezogener Dienstleistungen hineinkommt. Wie man die auf Disruption getrimmten, sich an Schnelligkeit berauschenden Innovationskulturen der Technologieentwicklung vorantreibenden Hard- und Softwarefirmen zusammenbringt mit den auf die Stabilität ihrer sozialen Beziehungen achtenden Erbringern von Pflege-, Beratungs- oder Bildungsdiensten.

Schließlich stellt sich auch die Frage, wie man nicht nur die Kunden oder Patienten gut bedient, sondern auch die Arbeit in diesen technikvermittelten Dienstleistungsprozessen so gestaltet, dass sich die Arbeitsbedingungen verbessern und nicht verschlechtern, dass die zu erzielenden Produktivitätsgewinne auch den Kunden oder Patienten zu Gute kommen und nicht nur einseitig den Dienstleistungsunternehmen. Dass nicht Wissen bei den Beschäftigten abgesogen und in die Technik inkorporiert wird, sondern dass es zu einem produktiven Zusammenspiel menschlicher und technischer Kompetenzen kommt.

Es stellen sich also nicht nur Fragen nach der Realisierbarkeit von Verbesserungen durch die Nutzung digitaler Technologien, sondern auch Fragen nach möglichen neuen Anforderungen an den Datenschutz, auch an den Beschäftigtendatenschutz.

Es kommt darauf an, die beiden in der Dienstleistungsforschung bislang weitgehend unverbundenen Forschungsstränge der Interaktionsarbeit und des Service Engineering in eine produktive Beziehung zu setzen. Denn zunehmend gewinnt – wenn man nicht aufpasst – die Technik eine Dominanz in den Interaktionsbeziehungen, die nicht unbedingt im Sinne der Kunden/Patienten oder der Arbeitskräfte in den verschiedenen Bereichen personenbezogener sein muss.

Prof. Dr. Daniel Bieber (Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft, Saarbrücken)
Ein Beitrag zum Kolloquium „Die wunderbare Welt des Digitalen – Fluch und/oder Segen für die Dienstleistung?“ am 26. Juni 2017 in Bonn

 

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Projekttreffen 06/2017 in Zweibrücken

Am 8. und 9. Juni 2017 fand in den Räumlichkeiten der Hochschule Kaiserslautern (Standort Zweibrücken) das 4. Projekttreffen des DiDiER-Projekts statt. Der aktuelle Stand der verschiedenen Arbeitspakete wurde vorgestellt und diskutiert, und die Arbeiten für die nächsten Monate geplant. Nach Abschluss der Anforderungsanalyse laufen zurzeit intensiv die Implementierungsarbeiten für den ersten Demonstrator, der voraussichtlich im 4. Quartal 2017 in die Erprobung durch die Anwender gehen wird.

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DiDiER auf der conhIT 2017

Das DiDiER-Projekt wurde vom 25.-27.04.2017 durch die Hochschule Kaiserslautern auf der Connecting Healthcare IT (conhIT 2017) in Berlin,  Europas führender Messeveranstaltung für Gesundheits-IT, im Rahmen des VDE-Gemeinschaftsstands präsentiert.

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DiDiER-Exponat auf der conhIT 2017.
Von links nach rechts: Janina Sauer (HS Kaiserslautern), Susanne Teichmann (DAAB), Prof. Dr. Norbert Rösch (HS Kaiserslautern).